Ausflug nach Basel zur Giftiger-Ausstellung am 30. September 2016

Zu BEsuch bei giftigen Tieren!

Schlangenmelken

Wir durften live beim Melken einer Lanzenotter dabei sein! Ein Betreuer der Ausstellung fixierte dabei den Kopf der Schlange mit blossen Händen. Während er ganz cool blieb, stockte uns Zuschauern der Atem. Die Giftzähne wurden an ein mit Plastikfolie überzogenes Glas gedrückt, was die Schlange dazu veranlasste Gift abzusondern. Dieses Gift wird nun dazu verwendet Gegengifte, Medikamente oder Kosmetikartikel herzustellen. 

Riesenspinnen

Mehr als 600 Arten von Vogelspinnen gibt es, aber die meisten sind völlig harmlos für uns Menschen. Ihr Biss ist nicht schlimmer als ein Bienen- oder Wespenstich. 

Viel gefährlicher hingegen ist zum Beispiel die Rotrückenspinne, deren Biss sogar tödlich für uns sein kann!

Pfeilgiftfrösche, Skorpione und giftige Fische

Dieser schöne Feuerfisch besitzt Giftstacheln an seiner Rückenflosse, die bei Berührung starke Schmerzen verursachen! Gut, dass alle Tiere hier gut gesichert in ihren Aquarien oder Terrarien untergebracht sind. 

Beeindruckend sind auch die hübschen und farbenprächtigen Pfeilgiftfrösche. Sie heissen so, weil die Chocó Indianer in Kolumbien ihr Gift für die Jagd benutzen. Ein kleiner Tropfen an der Pfeilspitze ihrer Jagdspeere reicht dabei aus um Vögel oder kleinere Säugetiere sofort zu töten. Für uns Menschen können nur drei von etwa 175 Arten lebensgefährlich sein!

Einige der ausgestellten Skorpione faszinierten uns ebenfalls sehr: sie leuchteten im Schwarzlicht! Sie besitzen fluoreszierende Moleküle in ihrer Haut, weshalb sie in freier Natur auch bei Vollmond leuchten. Eigentlich ein Nachteil für die Skorpione, denn ihre Beutetiere sehen so schon von Weitem welches Unheil auf sie zukommt und fliehen natürlich. 


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